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Heilige Magdalena wird Namenspatronin für KiTa Mastholte-Süd

Nach 51 Jahren nun Kath. Kindertageseinrichtung St. Magdalena, Mastholte

Pfarrer Andreas Zander, Detlef Müller, Katja Dammhorst und Aggi Sonntag nach dem Wortgottesdienst.

Rietberg-Mastholte.  51 Jahre lang hieß die Kindertageseinrichtung in der Eichendorffstraße „Mastholte-Süd“. Die Menschen im Ort hatten sich mit dem eher unpersönlichen Namen für eine KiTa angefreundet und sich damit identifiziert. Viele wollten ihn auch gerne behalten. Im Zuge der Rezertifizierung als Familienpastoraler Ort hatte sich die Leitung Katja Dammhorst zusammen mit ihrem Team überlegt, dass es doch sehr schön wäre, wenn die Katholische Einrichtung auch einen Namen tragen würde, der die wertvolle religiöse Arbeit auch nach außen widerspiegelt. Gemeinsam entschied man sich für den Namen „St. Magdalena“.

Am Sonntag wurde im Rahmen eines kleinen internen Festes die Namensänderung gefeiert und die Einrichtung unter das Patronat der heiligen Magdalena gestellt.

„Wir freuen uns, dass wir eine Heilige gefunden haben, deren Lebensphilosophie zu uns passt“, meint Katja Dammhorst. Nächstenliebe, jedes Kind und jedes Elternteil mitnehmen und einbinden, Schöpfung schätzen und wahren und kein übermäßiges Konsumverhalten würden sie tagtäglich leben und genau das hätte Magdalena von Canossa auch getan.  Zeit ihres Lebens hat sie bescheiden gelebt und stand für den Dreiklang Bildung-Erziehung-Betreuung ein. Sie setzte sich für verwaiste Kinder ein, bot ihnen ein Zuhause, Essen und Bildung. Am 10. April 1835 verstarb sie. Es ist der Gedenktag der Heiligen und so war es für alle ein glücklicher Zufall, dass die Namensänderung genau an diesem Tag stattfinden konnte.

Im Wortgottesdienst, den Pfarrer Andreas Zander in der St. Jakobus Kirche feierte, ist er allgemein auf das Thema Heilige eingegangen und warum es sie gibt. Zuvor hatte Erzieherin Aggi Sonntag mit der Kirchenmaus-Handpuppe erzählt, wer Magdalena war. Einige Heilige kannten die Kinder schon wie St. Martin. St.  Nikolaus oder die heiligen drei Könige. Magdalena kannten sie vor einigen Wochen noch nicht, haben sich aber sehr intensiv mit der Frau beschäftigt, die es gut mit Kindern meinte, insbesondere mit denen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen.

Detlef Müller, Geschäftsführer des Trägers gemeinnützige KiTa GmbH, hatte noch eine besondere Überraschung dabei. Er überreichte dem Team einen Gutschein für eine geschnitzte Figur der Hl. Magdalena, die er in Südtirol anfertigen lässt. Deshalb gab es zunächst einmal großes Bild der Skulptur, bis diese fertig ist. „Ich finde es schön und wichtig, wenn die Namenspatronin im Foyer der Einrichtung steht und die Kinder sie tagtäglich begrüßen können“, erklärte er den Hintergrund des Geschenkes.

In der KiTa wurde anschließend gefeiert und es gab leckere Magdalenas, das sind kleine spanische Muffins. Die Mädchen und Jungen konnten sich kreativ beschäftigen beim Tonmodellieren und Basteln österliche Dinge. In der Turnhalle war eine Aufstellung aufgebaut mit Kunstwerken der Kinder, rund um das Thema Heilige. Porträts, ein Tischtheater und Tonfiguren sowie auch ein Legebild demonstrierten, in wieweit sich die 54 Kinder mit ihrer neunen Namenspatronin beschäftigt haben. Die Erwachsenen waren glücklich, dass sie sich mal wieder in der KiTa treffen konnten. Viele kannten sich noch gar nicht, weil die Pandemie ein gemeinsames Treffen bislang nicht zuließ.

„Der neue Name fühlt sich noch ein wenig fremd an, doch wir freuen uns, dass unsere Traditionseinrichtung nun auch einen Namen trägt, der die christlichen Werte unserer täglichen Arbeit in sich trägt“, freut sich Katja Dammhorst.


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