Katholische Kitas im Erzbistum Paderborn
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Aktuelles

Segen für Erweiterung des Burgkindergartens

Stadt und Träger schaffen 32 neue Plätze: ehemalige Hausmeisterwohnung wurde umgebaut

Leiterin Ingrid Lehringfeld freut sich über das Zukunftskreuz des Erzbistums Paderborn, das Träger-Geschäftsführer Detlef Müller für die neuen Räume mitgebracht hatte. Rechts Sr. Veronika und Sr. Ines von den Schwestern der Christlichen Liebe, deren Ordensgemeinschaft lange Träger der KiTa war. Br. Korbinian vom Wiedenbrücker Franziskanerkloster hatte nach dem Gottesdienst den Erweiterungsbau gesegnet.

Rheda-Wiedenbrück. Der Segen setzte den Schlusspunkt: Mit einem Gottesdienst unter dem Motto „Kinder einer Welt“ ist die Zweigstelle des katholischen Wiedenbrücker Burgkindergartens jetzt offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Die Kinder hatten ihr neues Domizil schon vor einiger Zeit in Besitz genommen.

 

Nachdem Bruder Korbinian aus dem Wiedenbrücker Franziskaner-Kloster die Räume gesegnet hatte, begann ein buntes Fest, bei dem das neue Gebäude von den Kindern und ihren Familien  bei einem Karten-Suchspiel noch einmal eingehend unter die Lupe genommen wurde. „Die 32 Kinder fühlen sich hier sehr wohl“, freute sich Ingrid Lehringfeld, die Leiterin des Burgkindergartens, über die positive Resonanz und die breite Unterstützung: „Alles musste ja bei laufendem Betrieb realisiert werden.“ Viel Verständnis, Kreativität, Geduld und Engagement seien in dieser Zeit gefragt gewesen.

 

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt angesichts fehlender Kindergarten-Plätze Kontakt mit dem Träger des Burgkindergartens, der Katholischen Kindertageseinrichtungen Minden-Ravensberg-Lippe gem. GmbH in Bielefeld, aufgenommen. „Nachdem das Jugendamt an uns herangetreten war, haben wir der Kooperation gern zugestimmt und das Projekt gemeinsam in Angriff genommen“, erinnert sich Geschäftsführer Detlef Müller: „Unser Ziel ist es immer, den Eltern ein gutes Angebot machen zu können.“

 

Pläne für eine Erweiterung der Einrichtung wurden dann schnell konkret: Die Stadt stellte eine ehemalige Hausmeister-Wohnung in der Nähe als neues Domizil zur Verfügung. Mit insgesamt fünf Monaten war der Zeitrahmen recht eng gesteckt, Umbau und Ausstattung gingen Hand in Hand. „Alles funktionierte sehr gut“, erinnert sich Müller, „die Zusammenarbeit mit der Stadt Rheda-Wiedenbrück war schon immer sehr gut und vertrauensvoll, das hat sich an diesem Punkt wieder bestätigt.“ Nach der Erweiterung besuchen aktuell 110 Kinder den katholischen Kindergarten.

 

„Für uns als Team hat mit dem Zugewinn an Räumlichkeiten sowie durch die größere Zahl an Kindern und Personal hat eine neue Ära begonnen“, blickt Ingrid Lehringfeld positiv in die Zukunft: Die Eröffnung mit dem Gottesdienst und der Feier sei für alle ein besonderes Erlebnis gewesen.

Einen eigenen Akzent setzten die Kinder beim Einweihungsfest: Alle hinterließen einen Handabdruck auf einem Bild mit einer Weltkugel, und so schufen die Mädchen und Jungen noch einmal einen direkten Bezug zum Thema des Gottesdienstes.

Schwerpunktthema: Inklusion im Kita-Alltag

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