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Experimentieren in KiTa St. Clemens

Eine Woche lang drehte sich in der Katholischen Kindertageseinrichtung „St. Clemens“ in der Kolpingstraße alles um die Naturwissenschaften.

Foto: Projektleiterin Nina Mayrhofen, Eup Can, KiTa-Leiterin Margret Middelhove, Charlotte, Claudia Holle von der Osthushenrich-Stiftung, Laura, Elisa und Mete. Die angehenden Schulkinder fanden es besonders spannend, gemeinsam eine Geschichte zu erfinden anhand der Stoffteile.

Rheda-Wiedenbrück. Eine Woche lang drehte sich in der Katholischen Kindertageseinrichtung „St. Clemens“ in der Kolpingstraße alles um die Naturwissenschaften. Da ging es um Licht, Sand, Wasser, Sprache, um Statik und um Rhythmik. Das Workshopteam Stükerjürgen arbeitete auf spielerische Weise die gesamte Woche in Kleingruppen mit den Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren. Alle 75 Mädchen und Jungen profitierten davon und kamen morgens schon immer aufgeregt in die KiTa, weil es jeden Tag so viel Neues zu entdecken gab. Damit die Kinder auch entsprechend ihres Alters die Experimente durchführen konnten, wurden die eigentlichen Gruppen neu nach Alter zusammengesetzt. Projektleiterin Nina Mayrhofen machte mit den Kleinsten ganz einfache Experimente und bei den angehenden Schulkindern konnte sie schon mal tiefer in die Materie gehen. Besonders spannend fanden alle die ersten beiden Tage, wo der Raum abgedunkelt war und ganz viel mit Taschenlampen oder nur einem Scheinwerfer gearbeitet wurde bei den Lichtprojekten.

Mit schrägen Bausteinen erlebten sie die Herausforderung von Planen und Bauen und erfuhren, was eine Statik ausmacht. Am Donnerstag wurde an den Arbeitstischen gefärbtes Wasser hin und her geschüttet. Dabei lernten die Kinder ganz einfache Dinge, wie was passiert, wenn ein Gefäß voll ist und sie weiter gießen. Dass dabei viel daneben ging, gehörte dazu. Die Wechselkleidung lag an diesem Tag in der Nähe. Balance und Bewegung förderten am Tag darauf die Köpfe, denn die Fertigkeit, „rückwärts zu laufen und rückwärts zu zählen hängt eng zusammen“, erklärt Mayrhofen. Mit Acrylbausteinen entstanden interessante Effekte und als die Kinder einen Turm bauen sollten, der so groß ist, wie sie selbst, lernten sie, Dimensionen abzuschätzen. Sehr interessant war auch das Sprachprojekt. Mithilfe von Stofffiguren verwickelte Nina Mayrhofen die Kinder ganz selbstverständlich in einen Dialog. Am Ende wurde noch zusammen eine Geschichte erfunden, die jeder mit seinem Stoffobjekt weitererzählte. 

Am letzten Tag der Naturwissenschaftlichen Woche waren die Eltern eingeladen und die Kinder konnten ihnen ihre erlernten Experimente stolz vorführen.

Damit dieses Projekt überhaupt durchgeführt werden konnte, wurde es von der Osthushenrich-Stiftung mit 2.950 Euro unterstützt. Geschäftsführerin Claudia Holle machte sich persönlich ein Bild und war begeistert, wie interessiert und aufmerksam die Kinder dabei waren. „Gerade das frühe Interesse wecken an den naturwissenschaftlichen Fächern liegt uns als Stiftung am Herzen. Schön, wenn das schon im Kindergarten passiert“, erklärte sie.

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